Was wäre die Kirche ohne Musik …

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Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Musica Sacra in der Kirchengemeinde St. Blasius in Ehingen/Donau informieren,
über die Musik im Gottesdienst und in Geistlichen Konzerten, über die Ensembles und deren Leiter Volker Linz.
Neben der traditionellen Kirchenmusik, die von der Gregorianik bis zum 20. Jahrhundert auf uns gekommen ist,
wird ebenso die Musik unserer Tage gepflegt, sei es durch Neues Geistliches Lied,
zeitgenössische Kompositionen, Jazz oder Improvisation.
Lassen Sie sich dazu einladen - sei es als Hörer, Förderer oder Mitwirkender.
Nehmen Sie sich nun ein wenig Zeit und blättern Sie durch die Seiten.

Aktuell

Samstag, 14. Mai 2022, 20.00 Uhr
Liebfrauenkirche Ehingen

Festmusik des Barock



Antonio Vivaldi (1678 - 1741)

Gloria in D



Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

Himmelfahrtsoratorium "Lobet Gott in seinen Reichen" BWV 11

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Im Laufe des Kirchenjahres bildet das Osterfest mit dem nachfolgenden Osterfestkreis den Höhepunkt. Es ist also naheliegend, in dieser Zeit festliche Musik erklingen zu lassen.
Zwei Werke aus der Barockzeit repräsentieren diese Festlichkeit auf das Trefflichste - Vivaldis „Gloria“ und die Kantate „Lobet Gott in seinen Reichen“, besser bekannt unter dem Titel „Himmelfahrtsoratorium“.
Das „Gloria in D-Dur“ ist das bekannteste geistliche Werk Vivaldis und gehört zu seinen bedeutendsten kirchenmusikalischen Kompositionen.
Das Werk entstand vermutlich zwischen 1713 und 1717 für das Ospedale della Pietá, einem jener Waisenhäuser Venedigs, in denen junge Mädchen eine intensive musikalische Ausbildung erhielten.
Das musikalisch repräsentative Werk in der Art einer sogenannten „Kantaten-Messe“ gliedert sich in 12 Teile, die sich in Besetzung, Satzart, Tonart und Affektgehalt unterscheiden. Vivaldis Meisterschaft zeigt sich gleichermaßen in den feierlich-klangvollen Chorsätzen wie auch in den eher kammermusikalisch angelegten Solosätzen.

Für die Festtage des Kirchenjahres 1734/35 entstand neben dem Weihnachtsoratorium BWV 248 ein weiteres repräsentatives Werk: das „Himmelfahrtsoratorium BWV“ 11. Obwohl sich das Oratorium in seinen Dimensionen und seinem Charakter an die übrigen Kantaten Bachs anlehnt, nimmt es durch die epische Textgrundlage, in die ein biblischer Bericht miteinbezogen ist, eine Sonderstellung ein. Besonders die festliche Anlage und Instrumentation (Streicher, Holzbläser sowie Pauken und Trompeten) des Eröffnungs- und Schlusschores gibt die triumphale Freude über Christi Himmelfahrt wieder.

Ausführende

Athos Ensemble
Angelika Lenter, Sopran
Sophia Maeno, Alt
Hannes Wagner, Tenor
Christian Dahm, Bass

Jadis Ensemble
Filip Marius, Friedemann Kienzle, Cosima Marius, Marion Zenker, Violine
Sibille Klepper, Oliver Scherke, Viola
Sarah-Luise Raschke, Violoncello
Theresa Weiler, Violone

Cornelia Feile, Martin Heidecker, Traversflöte
Susanne Grützmacher, Astrid Knöchlein, Oboe
Marc Lentz, Frank Zuckschwerdt, Trompete
Daniel Kartmann, Pauke

Chor der Stadtpfarrkirche St. Blasius

KMD Volker Linz, Leitung


Eintritt:

Vorverkauf:
20 EUR

Abendkasse:
22 EUR
Schüler(innen) und Studierende 7 EUR

Die Kirchenmusiker sind aber nicht das Schlagobers auf der Torte, sie sind die Marillenmarmelade! Denn die Musica sacra durchdringt die Liturgie und die feiernde Gemeinde. Sie gibt unserem Feiern mehr Geschmack und verhindert das Austrocknen und Hohlwerden. Wer einmal eine zu trockene Sachertorte mit zu wenig Marillenmarmelade gekostet hat, weiß, wovon ich spreche.

Wolfgang Reisinger

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